Die Tücken der Technik

Die Tücken der Technik

Im Laufe der letzten Jahre habe ich gelernt, mein Reisegepäck mehr und mehr zu reduzieren. Was braucht man schon wirklich?! – Meinen Spaten zum Beispiel habe ich auf tausenden von Kilometern nie in der Hand gehabt, da wir am Ende sogar mindestens zwei in der Gruppe hatten. Wie viele Klamotten sind angemessen? Mein Vater hat mal zu mir gesagt: „Stinken wirst du sowieso ab einer Woche… da reicht es auch, wenn du das Nötigste mal schnell mit Rei in der Tube unter der Dusche verwöhnst“. So hat sich eine merkwürdige Entwicklung vollzogen: Während meine persönlichen Artikel für Camping, Hygiene und Essen immer weniger wurden, wurde der Anspruch an gute Aufnahmen von Fotos und Videos immer größer. Hinzu kommen gewisse Redundanzen, weil man beispielsweise in der Ukraine eben nicht weiß, ob es dort an einer einsamen Tankstelle Canon Akkus oder ein GoPro Ladekabel gibt. Speichermedien, insbesondere Festplatten, müssen ausreichend geschützt aufbewahrt und möglichst doppelt gesichert sein. Denn selbst geklaut Papiere kann man schon irgendwie wieder bekommen – einmal verschwundene Aufnahmen nie.

Technikkram für unterwegs

Technikkram für unterwegs

The last Episode (only german): After 7000 km our return to cheap Germany. :) BE…


The last Episode (only german): After 7000 km our return to cheap Germany.
🙂 BEARHUGG to all of you

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Letzter Teil unseres Abenteuers – nach 7000 Km zurück im billigen Deutschland 🙂

Bleibt SauBär!2 boys, 2 motorcycles and 7,000 Km to the end of Europe. In summer 2013, the bears ventured on a great journey to the North Cape. On their journey they discover…

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Reise nach Norden, Teil 4/5 (only german) Are you curious how it continues? Now…


Reise nach Norden, Teil 4/5 (only german)

Are you curious how it continues? Now after the cold nights at the Northcape it goes through Finland and Sweden. In this episode, the Bears enjoy Adventures in Swedens outback and enjoy the solitude of Finland’s roads.

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Seid ihr schon gespannt wie es fortgesetzt wird? Nach den kalten Nächten am Nordkap geht es nun durch Finnland und Schweden immer Richtung Süden. Dabei erleben die Bären Abenteuer in Schwedens Outback und genießen die Einsamkeit auf Finnlands Straßen.2 boys, 2 motorcycles and 7,000 Km to the end of Europe. In summer 2013, the bears ventured on a great journey to the North Cape. On their journey they discover…

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Musikvideo „Let me take you Offroad“

Surprise! Here is something special for the Weekend: Today we release already our video for the track „Let me take you offroad“ from the band „the Cocktolus“.

The song was written and produced exclusively for our blog. Perhaps you recognize some well known bears between the musicians „wink“-Emoticon
At this point again: heartfelt thanks to all the guys, who have been involved here, especially Tim and Marc! Thanks to you!! This crazy project could not be realized without your help and creativity.

And now there is something for your ears !!

Enjoy – Bearhugg!!

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Überraschung! Als kleine Freude zum Wochenende gibt es heute schon unser Video zum Titel „Let me take you Offroad“ von „the Cocktolus“.

Der Song wurde exklusiv für unseren Blog geschrieben und produziert. Vielleicht erkennt ihr einige Bären sogar unter den Kapellmeistern.
An dieser Stelle nochmal herzlichsten Dank an alle Lichtgestalten, die hier mitgewirkt haben, insbesondere Tim und Marc! Dank euch konnte dieses wahnwitzige Projekt erst realisiert werden.

Und jetzt gibt es was auf die Ohren!!
Bleibt sauBär!!

Coffee on the road

Fättn Dunk an cornelia und janusz!!

Fischhof – München – Esslingen – Bremen

Okay, nicht die feine englische Art, aber ich werde mal die letzten drei Etappen der Heimreise in einem Beitrag zusammenfassen.

Zünftiges münchner Essen

Zünftiges münchner Essen

Musik in München... in toller Kulisse.

Musik in München… in toller Kulisse.

Etappe 1 nach München war schnell erledigt… Die Strecke war noch kürzer als gedacht, und als es morgens um 06:30 aufhörte zu regnen habe ich fix alles zusammengepackt und bin wirklich zeitig losgefahren. Ein Großteil der Strecke war dann schon wieder auf deutschem Untergrund, die Landschaft auch zwar immer noch schön, aber nicht mehr so beeindruckend wie das, was mir vorher vor das Motorrad gekommen ist. Nachmittags bin ich dann bei der bezaubernden Margit gelandet, sie hat mir noch ein wenig München gezeigt und mich anschließend in ihrem Wohnzimmer übernachten lassen. Was will man mehr?

Jacke war offensichtlich nicht wettergeeignet.

Jacke war offensichtlich nicht wettergeeignet.

Trocknen im Schnappskeller

Trocknen im Schnappskeller

Etappe 2 ging dann von München aus in Richtung der Verwandtschaft in Esslingen bei Stuttgart. Aufbruch war um kurz vor 10, schon drei Stunden später bin ich fast sogar rechtzeitig im Restaurant aufgeschlagen, wo alle schon versammelt waren. Vor allem aber war ich nass… die Fahrt über hat es viel geregnet und die Lederjacke von meinem alten Herrn ist, wie ich leidvoll lernen musste, kein Stück wasserdicht. Die wurde dann Nachmittags im alten Schnappskeller vom Großvater über einem Gasbrenner zum Trocknen aufgehängt.

Etappe 3 ging dann zum Schluss nach Hause. Wieder wie an Tag 1, absehbar den ganzen Tag auf der Autobahn. Wenn aber am ersten Tag der Asphalt gebrannt hat wurde er heute definitiv gelöscht. Der Regen hat kurz hinter Stuttgart keine halbe Stunde nach Abfahrt eingesetzt und bis auf zwei oder drei kurze Pausen zu je weniger als 5 Minuten bis vor der Haustür nicht wieder aufgehört. Ich war selten in meinem Leben so durchgefroren… Die Sachen bis auf die Haut nass bevor ich auf Höhe Fulda angekommen war. In Kassel fängt der Kiefer an wehzutun weil ich vor Kälte die Zähne zusammendrücke damit sie nicht klappern. In Baustellen hat sich teilweise das Üben der Flussdurchfahrt in der Heide rentiert, mit einer Rekordpfütze die mir bis knapp vor den Knöchel reicht. Völlig durchgeforen also direkt in die Badewanne und jetzt noch einen heißen Tee hinterher… und hoffen, dass ich morgen erholt und gesund wieder aufwache.

Hand nach einem Tag voller Regen auf der Karre. Noch vor der heißen Badewanne.

Hand nach einem Tag voller Regen auf der Karre. Noch vor der heißen Badewanne.