GS offroad skills

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man gerade in fremden Ländern das Beste verpasst, wenn man sich nur auf befestigten Straßen aufhält. Um ein Auge für die Natur und das Abenteuer zu behalten und nebenbei sogar den Spaß am Abenteuer mit rutschendem Hinterrad zu empfinden, bleibt ein gewisses Training nicht aus.

Über 95% der Strassen weltweit sind nicht asphaltiert, das bedeutet: wer nicht in Schlamm und Staub fahren will (oder kann), beschränkt sich auf nur 5% unserer Erde.

An dieser Stelle dafür ein wenig Werbung ohne Eigennutz: das Video GS – offroad skills, welches es zurzeit kostenlos bei youtube zu sehen gibt, hat mich ehrlich gesagt sehr positiv überrascht, weil dort viele Dinge angesprochen werden, die weniger einzelne Techniken betreffen (gibt es zwar auch, u.a. z.B. Wenden am Hang, Bremsen im Dreck oder auch Kurvenfahren im tiefen Schlamm), sondern vor allem die grundsätzliche Idee hinter dem Fahren auf unbefestigten Wegen fokussieren. Allem voran wird immer wieder die lockere Haltung auf den Rasten betont und das Bike auf dem Sand „tanzen“ zu lassen. Das Ganze richtet sich dabei vor allem an Einsteiger und Großreise-Enduristen – also uns. Ersetzt sicherlich kein Training, gibt aber sinnvolle Inspiration und Denkanstöße. Zu Kaufen gibt es die DVD z.B. hier bei Touratech.

 

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Sonntagsrunde

Curry quetschen beim Bikertreff

Curry quetschen beim Bikertreff

Neue Scheibe – smells like ADV!

Heute bei feinstem Wetter Bremenumzu unsicher gemacht und in Martfeld mal die Klapphelmfraktion gestärkt. War ein wunderbarer Nachmittag, wobei leider unser Mitbewohner Jay spontan absagen musste. Gruß an alle Sonntagsfahrer da draußen, vor allem die milwaukee-Rüttelpladde, die in der Ortschaft immer an meinem Nummernschild klebte 😉

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Wir sind umgezogen!

Unser neues Heim.. eine Bärenhöhle nach Maß! :)

Unser neues Heim.. eine Bärenhöhle nach Maß! :)

 

Am Ende war es der Zufall, dass wir auf unsere Traumgarage gestoßen sind. Doch das lange Suchen hat sich gelohnt: Auf 44 Quadratmetern haben die Bears und ihre Bikes eine neue Behausung gefunden. Von Tag zu Tag wird sie schöner, die neue Monstergarage und mutiert nach und nach zum Planungs-Headquarter für unsere nächsten Abenteuer… das Bremer Chapter der BoT hat somit einen neues Kapitel aufgeschlagen. Hier könnt ihr die Verwandlung miterleben – regelmäßige Updates folgen.

 

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BMW F650 Dakar vs. BMW X5

bmwF650Dakar Vs. bmwX5

bmwF650Dakar Vs. bmwX5

Mal was für zwischendurch: David gegen Goliath?! Ein sehenswertes Video, in dem eine F650 Dakar (ja, genau die, die Charley Boorman in seiner Doku Race to Dakar gefahren ist) gegen einen X5 antritt. Spätestens seit unserer letzten Tour wissen wir, es ist der Teil überhalb der Maschine, der für Erfolg oder Sturz verantwortlich ist und in den wenigsten Fällen das Bike. Schaut mal rein, wer das Rennen macht!

Link zu Youtube

PS: Die Doku selbst ist übrigens ein absoluter Tipp! – Noch lohnenswerter fand ich das Buch

 

 

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Tag 4: Krakau, PL – Vinné, SK (1489 km m.d.M.)

Kurz vor der Abfahrt - die Sonne brennt endlich

Kurz vor der Abfahrt – die Sonne brennt endlich

Es herrscht Katerstimmung nach einer halb durchzechten Nacht in Krakaus jüdischem Viertel. Als uns das Taxi gegen 1 Uhr Nachts zum Reifenhandel bringt und wir auf dem Dachboden verschwinden, dreht sich meine Welt bereits etwas. Nun brennt das Licht in den Augen und wir warten nach dem Packen auf die Befreiung von Patricks Verwandtem, da die Dachluke nur von unten zu öffnen ist.

Eine Stunde später stehen wir endlich bereit auf dem Hof des Ladens und beeilen uns, die Stadt zu verlassen. Ein letztes Foto zusammen mit Marcel und raus aus dem urbanen Dschungel.

Wir fahren etwa eine Stunde, bis ich bemerke, dass ich meinen Trinkrucksack verloren habe.. oder eher liegen gelassen. Super. Also zurück, während die anderen langsam weiterfahren. Leider ist diese Fahrt letztlich umsonst, denn er ist nicht mehr aufzufinden. Ich muss ihn auf das Bike gelegt und während der Fahrt verloren haben. Verloren warn auch zweit Stunden, so dass die Weiterfahrt sich in die Länge zog. Die heutigen Offroadpassagen ziehen alles weiter in die Länge und mehrfach müssen wir umdrehen, weil die Straßenverhältnisse nach Flussüberquerungen und langen Sandwegen so schlecht werden, dass ein Weiterkommen unmöglich ist – oder der Weg ist einfach komplett gesperrt und unbefahrbar.

Wasserdurchfahrt

Wasserdurchfahrt

Grenze zur Slowakei - kein Mensch und ohne Schranke

Grenze zur Slowakei – kein Mensch und ohne Schranke

Endlich – gegen späten Nachmittag erreichen wir die slowakische Grenze. Ein neues Land, ein neues Glück und es haut mich wirklich aus den Socken. Ganz anders als Polen präsentiert sich der Nachbar. Ewig lange grüne Hügel zieren den Horizont, während die Sonne auf die Serpentinen und Seen voraus leuchtet. Wir fahren und fahren gen Südosten. Es gibt kaum noch etwas, das an Deutschland erinnert. Keine Supermärkte, stattdessen viele, viele Bauernhöfe, anscheinend Selbstversorger und jede Menge Häuser, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Dennoch, es ist wunderschön und macht eine Menge Spaß zu fahren – wenn der Hintern nicht langsam so richtig wehtun würde. Mit noch ca 100 km mehr im Nacken, als meine Mitstreiter, reißen wir die letzten Kilometer bis zu einem Campingplatz am See. Niemand spricht Englisch, keine Boss weit und breit. Wir beschließen also, einfach unsere Zelte aufzuschlagen, zu kochen und morgen nach allem weiteren zu fragen. Ich bin hundemüde, während ich diese Zeilen tippe.. eine kurze Sichtung der Tagesnachrichten zeigt, dass der Bürgerkrieg in der Ukraine nun tatsächlich naht, da Genosse Putin doch kein Unschuldslamm zu sein scheint und seit Wochen Soldaten in das Nachbarland sendet – achja.. morgen sind wir ja in der Ukraine.. wenn das mal nicht spannend wird.

Offroad durch Slovakia

Offroad durch Slovakia

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From Kraków with love

IMG_2632.JPGRudawa ist ein wirklich beschaulicher Ort. Eigentlich. Das heißt wenn es trocken ist. Unser Frühstück haben wir uns in der Pension „Orlica“ gut schmecken lassen, wohlwissend das draußen der Regen unsere Motorräder aufweicht. Aber dann in einer kleinen regenfreien Passage haben unser Gepäck aufgeladenen und sind Richtung Krakau aufgebrochen.

IMG_2556.JPGDann endlich Sonne! Die erste richtige Fahrt ohne Regen haben wir richtig genossen. Schnell ging es über die Landstraße auf die Autobahn A4. Es geht voran. Selbst die Rushhour in Katowice – das polnische Ruhrgebiet – hat uns nicht aus der Ruhe gebracht. Dann sind wir endlich in der Hauptstadt von Kleinpolen angelangt. Die ehemalige Residenzstadt der polnischen Könige.

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IMG_2630.JPGWir tauschten Campingplatz gegen Industriegebiet und nächtigten auf dem Dachboden eines Reifenhandels, den mein Cousin 3. Grades hier leitet. Die Krakauer Altstadt ist wirklich bezaubernd.

 

 

IMG_2577.JPGIm Schnelldurchlauf haben wir Altstadt, Marktplatz und Wawel – das Königsschloss besichtigt. Unsere letzten Złotys haben wir in einem urigen Restaurant für Piroggen und Tyskie ausgegeben! Was für ein Tag! Heut geht’s in die Slowakei…

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