Bears go East – Im Osten geht die Sonne auf – Episode 5

In this final episode the bears travel through the Bulgarian countryside, take a trip through Greece and stop finally in Turkey to travel by the Optima Express in over 3 days from Edirne to Villach, Austria. Now one last wild ride in one day is left to get through Austria from the very south to Innsbruck, where the second car train to Hildesheim should wait for the bears to get them to Hildesheim, Germany. But of course it is always different than you think cause all trains are cancelled for one week…

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In dieser letzte Episode reisen die Bären durch das bulgarische Hinterland, machen einen Abstecher durch Griechenland und steigen letztlich in der Türkei in den Optima Express, der in über 3 Tagen von Edirne nach Villach, Österreich bummelt. Ein letzter wilder Ritt soll nun an einem Tag durch Austria nach Innsbruck führen, wo der zweite Autozug bis nach Hildesheim, Deutschland wartet. Doch natürlich kommt es immer anders als man denkt und so heißt es erneut improvisieren für die drei Abenteurer…

 

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Bears go East – Im Osten geht die Sonne auf – Episode 4

He was known as Vladislav the Impaler, known to impale his opponents. Welcome to the Dracula Castle! The demonic lord receives the bears in his castle above the rooftops of the city Bran.
Moreover, finally they get the secret goal of this tour in the navigation instruments of the GS-pilots: The Black Sea. Bearhugg!

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Vladislav der Pfähler wurde er genannt, bekannt dafür, seine Gegner aufzuspießen. Willkommen im Schloss Dracula! Der dämonische Graf empfängt die Bären in seinem Schloss über den Dächern der Stadt Bran.
Darüber hinaus gerät nun endlich das heimliche Ziel dieser Tour in die Navigationsgeräte der GS-Piloten: Das schwarze Meer. Bleibt sauBär!

 

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Bears go East / Im Osten geht die Sonne auf Episode 3

In the heart of Romania, through the Carpathians to Transylvania. Stony paths lead the Bears and their equipment to the limits of endurance and suspension. Enjoy Episode 3! Bearhugg
 
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Im Herzen von Rumänien, durch die Karpaten nach Transilvanien. Steinige Pfade führen die Bären und ihre Maschinen bis an die Grenzen von Kondition und Ferderbeinen. Viel Spaß mit Episode 3! Bleibt SauBär!

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Im Osten geht die Sonne auf – Episode II

Im Osten geht die Sonne auf – Episode II

In this exciting episode the bears go to the Ukraine – and this at a time when in the country a civil war breaks out. But again we saw, that anywhere and at any time in the world, even if there is suffering and evil, you will find high hospitality. Even the Bears did in this Episode!

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In dieser spannenden Episode fahren die Bären mitten in die Ukraine – und das in einer Zeit, in der in dem Land ein Bürgerkrieg ausbricht. Doch dass man überall und zu jeder Zeit auf der Welt zumeist auf hohe Gastfreundschaft trifft, seht ihr in dieser Episode!

 

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Start der neuen Miniserie „Im Osten geht die Sonne auf“ Ep. 1

Start der neuen Miniserie „Im Osten geht die Sonne auf“ Ep. 1

Los geht´s mit unserer neuen Miniserie „Im Osten geht die Sonne auf“! In dieser Episode starten die Bären von Bremen aus Richtung Polen bis nach Krakau. Fortan gibt es regelmäßig Nachschub auf dieser Seite oder in unserem Facebook-Basecamp.

BLEIBT SAUBÄR!!

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Let’s start with our new miniseries „Bears go East“! In this episode, the bears go from Bremen to Poland / Krakow. Henceforth there is regular supply on this page or in our Facebook-Basecamp.

TAKE CARE!!

 

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Trailer zur neuen Miniserie ab 2016

Trailer zur neuen Miniserie ab 2016

Zum Jahresabschluss gibt es nochmal ein ganz besonders Schmankerl für alle Freunde der Abenteuerbären. Während die Weiterarbeit an unserer Miniserie „Road to Albania 2015“ in vollen Zügen brennt, steht deren Vorgänger „Im Osten geht die Sonne auf“ kurz vor der Fertigstellung. Gemeinsam mit einem weiteren Highlight, absolutes Bärenneuland, zu Beginn des Jahres (über das in Kürze mehr verraten wird), dürfen sich alle Freunde und Interessierte auf ca. 4 Episoden rund um die Tour durch Osteuropa freuen.

Nun genießt den Trailer zur Miniserie, der hoffentlich Lust auf mehr macht…

//At the end of the year, there is a very special treat for all lovers of the adventure bears again. While continuing the work on our mini series „Road to Albania“, the other mini series „Bears go east“ just to be finished. This and more surprise will await you at the beginning of 2016!
Now enjoy the trailer of the mini series, which hopefully makes you looking Forward.

 

 

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The last episode… Über die Alpen und ab nach Hause – Mein Epilog

Den Gasthof „Durigon“ im salzburgischen Ramingstein verlassen wir besonders früh, da auf uns eine wunderschöne Alpenetappe wartet. Zum Glück hat die Wetterprognose nicht gelogen und wir können bei strahlender Sonne starten.

Auf geht´s zur letzten Etappe!

Auf geht´s zur letzten Etappe!

Wir fahren ein Stück der Nockalmstraße und treffen nach einigen malerischen Kurvenfahrten auf eine Horde Kühe, die hier oben ein wahrhaftes Paradies vorfinden: Ein kleiner Bergbach, frisches Gras, Sonne… Was will man (Kuh) mehr?!

Glückliche Kuh in Kärnten

Glückliche Kuh auf glücklicher Weide im glücklichen Kärnten

Es geht weiter. Leider stehten wir ein wenig unter Zeitdruck, da wir den Zug in Innsbruck rechtzeitig erreichen müssen. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wissen, eigentlich hätten wir uns gar nicht beeilen müssen, da die Bahn nicht gekommen ist. Aber dazu später.

Unsere Fahrt durch die Alpen ist genial. Das Kurvenfeeling habe ich in den Karpaten bereits ein wenig erprobt und konnte es, dank glattem Bodenbelag, weiter ausbauen. Es hat mir riesigen Spaß bereitet, das schwere Motorrad elegant duch die Haarnadelkurven zu jagen. Unsere Mittagspause legen wir unweit des Großglockners ein und finden hieru eine kleine Gastwirtschaft an der Landstraße vor. Bei herrlichem Wetter genießen wir auf dem Sonnendeck Schwammerl Gulasch mit Speckknödel und einen Almdudler.

Frisch gestärkt schraubt sich unsere Karavane ins hochalpine Gebiet. Leider ist der schönere Teil der Tauerntrasse wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass wir den Tauerntunnel nehmen müssen und so, zwar deutlich schneller, aber ohne den schönen Bergkamm gesehen zu haben, ins Tal fahren. Schade – aufgeschoben heißt bekanntermaßen aber nicht aufgehoben, gell? IMG_3024.JPG

In Innsbruck angekommen haben wir zunächst ein wenig Mühe die Verladerampe des Autozuges zu entdecken. Endlich angekommen, schreitet uns eine Dame der DB entgegen und macht ein etwas bekümmertes Gesicht. Mir schwarmt übles. Basti fragt, wo wir den Check-In machen müssen, in der Hoffnung, gleich an Bord des Zuges die schöne, aber doch auch anstrengende Etappe genießen zu können. „Tut uns leid, der Zug nach Hildesheim kommt nicht!“ bekommen wir zu hören. „Wie?! Das ist doch ein Scherz oder? Wieso hat uns keiner benachrichtigt? Gibt´s denn keine Ersatzzüge?!“ – „Nein. Die eine Option lautet, sie bleiben eine Woche hier, verlängern den Urlaub und reisen 7 Tage später los oder nehmen die Autobahn.“ Ehrlichgestanden war ich ziemlich perplex. Die Deutsche Bahn hat uns echt verarscht… Was tun? Schließlich sind wir bereits knapp 350 km an diesem Tag gefahren und die Dämmerung hat bereits begonnen einzusetzen.

Wir halten Kriegsrat und entscheiden uns die letzte Etappe auf zwei Rädern zurückzulegen. „Hilft nix, da müssen wir durch“ haben wir je des Öfteren gesagt. Mein Blick auf die Anzeige der Navi verheißt nix gutes: 887 km sind es bis zur Hansestadt – einmal durch die Republik hoch über die A7.

 

 

Blick vom Sonnendeck...

Blick vom Sonnendeck…

Müde aber im Bewusstsein, dass wir heute noch mindestens 200 km zurücklegen wollen, geht´s über den Fernpass, vorbei an der Zugpitze nach Deutschland. Welcome back. An einem Autohof, nahe Ulm, versuchen wir unser Glück eine Herberge für die bereits angebrochene Nacht zu ergattern. Die nette Dame an der Rezeption vertröstet uns und stellt in Aussicht, dass auch ähnliche Motels an der A7 zu dieser Stunde bereits belegt sein würden. Da wir zur Rückerstattung der Tickets – wenigstens – einen Hotelgutschein erhalten haben, finden wir nach kurzer Recherche freie Betten im Landgasthof „Hirsch“ und lassen es uns schlussendlich im 4 Sterne Zimmer richtig gut gehen. Die Bahn zahlt ;-).

Am nächsten Morgen warten immer noch knapp 600 km auf uns. Die Autobahn ist für Motorradfahrer nicht nur langweilig, sondern auch ein echtes Gefahrengebiet. Kein Witz, auf rumänischen Landstraßen habe ich mich wohler gefühlt. Immer wieder kommt es vor, dass andere Verkehrsteilnehmer einfach so auf unsere Spur ziehen und uns zu Ausweichmanövern zwingen. Bei Tempo 150 sehe ich wie eine Cola Dose über den Asphalt hüpft. Zum Ausweichen bleibt praktisch keine Zeit und ich bereite mich auf den unliebsamen Kontakt vor. Zum Glück knallt sie mir nur gegen den Stiefel und bis auf den kleinen Schrecken, den ich erlitten habe, bleiben Mensch und Maschine heile. Kurz vor Kassel trennen sich unsere Wege: Basti fährt weiter Richung Hannover, Malte und ich wollen auf einen kurzen Sprung nach Sülbeck fahren und nehen zunächst die A44, dann endlich Landstraße.

Zur Begrüßung gibt´s Kaffee und Kuchen. Wir bleiben aber nicht lang, da wir ja noch nach Bremen wollen. Kurz vor Bremen, in der niedersächsischen Provinz ist es dann soweit: der Tacho springt von 4999 auf 5000!! Ein tolles Gefühl. In Bremen wartet auf uns – ganz standesgemäß – Nieselregen.

Offroad-Abenteuer!

Das Offroad-Abenteuer in den Karpaten – Für mich definitiv ein unvergessliches Erlebnis!

Ich bin überglücklich, da ich einerseits Anna seit 14 Tagen das erste Mal wieder in den Armen halten kann, andererseits darüber, dass alles gut geklappt hat. 5022,5 km auf dem Motorrad – ohne die Zugfahrt mit dem Optima eingerechnet – sind es netto 10 Tage auf zweit Rädern gewesen – genial! Losgestartet sind wir voller Erwartungen, geknüpft an das, was auf uns warten würde. Nicht selten kreisten unsere Gedanken um die Fragen bzgl. unserer Sicherheit und unserer Motorräder. Vieles war auch anders als gedacht: Immer wieder hat die Tour die Route bestimmt. Wir wurden überrascht und haben tolle und intersessate Menschen getroffen, wunderschöne Natur erlebt, jeden Tag an der frischen Luft verbracht, viele witzige Anekdoten zu erzählen und definitiv eine ganz andere Sicht auf die Dinge und das Leben bekommen. Erst im Vorbeifahren und den Blick auf die krassen Gegensätzen sowie Lebensumstände in der Ukraine und Südosteuropa, ist uns bewusst geworden, wie klein unsere alltäglichen Probleme doch sind.

Für mich war es eine Feuertaufe. Meine längsten Etappen bisher waren bisher nicht länger als 200 km. Einmal Hamburg und zurück. Oder mit der Ducati zur Eisdiele. Auch war ich bisher noch nie mit soviel Gepäck unterwegs gewesen und konnte kaum abschätzen, ob meine bisherige Offroad-Erfahrung ausreichen würde, die kanpp 300 km schwere BMW auch im Gelände sicher zu manövrieren. Ich hab´s geschafft, bin total glücklich und stehe noch immer mit einem Fuß im Motorradstiefel. Jetzt beginnt die Postproduction – es gilt unzählige Stunden an Filmmaterial auszuwerten und – wie angekündigt – einen Film zur Tour zu basteln. Eines ist sicher, ein weiteres Tourabenteuer kommt bestimmt!

 

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Tag 11-12: Knyazhevo, BG – Edirne, TR – Ramingstein, AU (3796 km m.d.M./5243 km gesamt)

_DSC3673Tja, was soll ich nach Patricks Beitrag noch groß schreiben. Ich glaube auf der nächsten Tour werden wir uns einfach Tag für Tag mit dem Blog abwechseln.

Der Optima war kein Express. Fast 50 Stunden sitzen ich, stehe ich, drängle ich, esse ich, trinke Bier ich, vermeide ich die verschmutzten Toiletten im Zug und fahre unerwartet durch Serbien, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich.

_DSC3684Ich spule also vor… Nachdem wir die wirklich tolle Route meines Dads gefahren haben (leider bei Regen), fahren wir entlang traumhafter, österreichischer Landschaften, entlang der Bäche und Flüsse und entlang der Serpentinen.

Abends werden uns vom netten Barmann bedient. Verrückt.. schon wieder kommen wir mit Locals ins Gespräch. Die Grillplatte schmeckt fantastisch, das Bier schreit nach mehr und mehr. Der Sohn des Unternehmen, der nur zu Besuch ist und eigentlich global in der Gastro unterwegs ist, erzählt von 387 000 Euro Rechnungen in Dubai und zapft uns noch nach der Speerstunde große Biere für die letzten Anekdoten nach Sonnenuntergang. Wunderbar – ich liebe solche Momente. Morgen geht’s entlang der Alpen über wunderschöne Pässe gen Inssbruck. Ich freue mich auf das Finale der Tour. Ich habe Angst vor dem Alltag. Mich zerreißt es fast vor Vorfreude vor den Ideen für die Zukunft.

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