Reise nach Norden: In den letzten Zügen

FilmposterDie Planungen unseres Projekts 2014 laufen bereits auf vollen Touren – und schon sehr bald gibt´s hier erste Infos dazu! … und nun gibt´s auch noch Neuigkeiten zu unserem Film „Reise nach Norden“ in dem wir mit zwei Motorrädern zum Nordkap und zurück kurven. Releasetermin ist nun der 20.06.2014 – und das mit einer ordentlichen Party, reichlich Bier und heißem Fleisch vom Grill.

Als kleinen Vorgeschmack gibt es nun ein paar letzte Impressionen vom fertigen Film…

Den alten Trailer gibt es hier !

…und nicht zu vergessen, unseren Kurzfilm: Abenteuer in Ostfriesland. Dieser wird übrigens nicht auf der DVD, sondern lediglich auf der BlueRay Version enthalten sein.

 

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210 – Morgen woanders

2-1-0 Morgen woanders

2-1-0 Morgen woanders

Daniels Tour (fast) um die Welt mit null Moneten im Koffer ist nicht nur ansich schon eine beeindruckende Sache, sondern wurde zudem auch noch auf absolut unterhaltsame Weise auf Film gebannt und dokumentiert. Neben dieser absoluten Empfehlung, sich den Film unbedingt anzuschauen, ist nun offiziell, dass er wieder auf Tour geht, um den Kreis zu schließen und den amerikanischen Kontinent zu seinen bereisten Ländern hinzuzufügen. Ich kenne Daniel bisher leider nur durch Email- und Facebook Kontakt, freue mich aber riesig, dass das Projekt weiter geht. Uns Bären hat der Film sehr beeindruckt und hat es geschafft, uns über die gesamte Zeit ans Sofa zu fesseln. Ein sehenswerter Gegenentwurf zu hochglanz „Expeditionen“ á la Middlekingdomride usw, bei denen es manchmal ein wenig an Herzblut fehlt und die vollends durchorganisiert, begleitet und oft vielzu gehetzt sind. Ganz nebenbei ist Daniel übrigens Gründer der Open Explorer, einer Seite, die verschdienste Roadabenteurer auf einer Website vereint. Schaut auch dort unbedingt einmal rein. Seit kurzem ist auch bearsontour ein Mitglied der Community.

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Update

Reise nach Norden. Es geht voran!

Reise nach Norden. Es geht voran!

 

Es gibt Neues von unserem Film „Reise nach Norden“ zu berichten. Der Streifen nimmt nach und nach Form an und ist inzwischen zu ca. 70 % fertiggestellt. Der Rohschnitt neigt dich dem Ende und es geht langsam ans Eingemachte. Größte Probleme macht dabei der große Datenverlust, den ich in den ersten paar Tagen hatte. Zwar konnte ich das meiste der Daten retten, doch finden sich immer wieder Datenfehler und Aussetzer in den hunderten von Schnipseln und Clips. Eine echte Sisyphusarbeit – aber es gibt Licht am Ende des Tunnels. Besonders spannend an so einem Reisebericht finde ich, dass auch der Film, genau wie die Tour selbst, ein Eigenleben zu entwickeln scheint. Erinnerungen bestimmen die Dynamik der Bilder und die Auswahl der Musik. Ziel ist eine größtmögliche Subjektivität 😉 – Wenn ich es schaffe, an ein paar Stellen das Gefühl der Tour genau einzufangen, hat sich die Arbeit schon gelohnt. Ihr bleibt auf dem Laufenden…

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Kurzfilm „Abenteuer in Ostfriesland“

kleine Episode, die die Vorbereitungen zu unserer Reise zum Nordkapp zeigt

kleine Episode, die die Vorbereitungen zu unserer Reise zum Nordkapp zeigt

Lange nichts von den Bären gehört. Aber sicher ist, wir brüten schon wieder an einer spannenden Idee rum..

…um die Wartezeit auf unseren Film „Reise nach Norden“ etwas zu verkürzen, gibt´s heute einen kleinen Vorgeschmack. Es handelt sich um einen (sehr kurzen) Kurzfilm mit dem Titel „Abenteuer in Ostfriesland“ und zeigt einen kleinen Ausschnitt von unseren Reisevorbereitungen. Da wir mit all dem neuen Equipment nicht mitten im skandinavischen Outback auf die Klappe fliegen wollen (zumindest nicht mehr als nötig), haben wir das Wichtigste vorweg getestet… vor allem den Einweggrill und den Flaschenöffner 😉

Warum das Kurvenparadies Ostfriesland!? – Weil es an diesem Wochenende in ganz Deutschland geregnet hat und das Wetterradar nur in dieser kleinen Ecke eine Chance auf ein trockenes Zeltlager offenbarte.

http://www.veoh.com/watch/v62843220mKeXewmm

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19.7.2013: Kiel – Sülbeck ( 6612 km m.d.M. )

Immer schön der Reihe nach...

Immer schön der Reihe nach…

„Good Morning…“ flimmert über die Bildschirme in den Kabinen als ich erwache. Noch etwa zwei Stunden, bis wir im Kieler Hafen einlaufen.

Der Kopf dröhnt doch ein wenig nach den paar Dosen vom gestrigen Abend. Dafür scheint draußen auf dem Meer die Sonne zu brennen.

Das Abladen, praktisch eine logistische Meisterleistung bei knapp 3000 Passagieren, läuft reibungslos und überraschend flott ab. Leider dürfen die Bikes dieses Mal erst mit dem letzten Schwung von Bord. Was für ein faszinierender Anblick, wenn sich geschätzte 40 Motorräder in der halbdunklen Umgebung des Schiffbauchs wie an einer Perlenschnur nach draußen schlängeln.

Den haben wir uns verdient.

Den haben wir uns verdient.

Draußen in Kiel ist es heiß. VB lässt die Jeans und Turnschuhe an, ich bleibe jedoch bei meiner gefütterten Mopedhose – Schwitzen soll ja gesund sein 😉 Unser erster Stop ist der Seven-Diner in Kaltenkirchen. Nachdem wir auf ein Buffet an Bord verzichtet hatten, haben wir uns diese amerikanischen Kalorienbomben redlich verdient. Während des Essens klingelt mein Telefon. Fred, der mir letztes Jahr die GS verkauft hat, lädt uns auf dem Rückweg zum Kaffee ein. Was für eine Gelegenheit, nach den zwei Hamburgern einen waschechten Hamburger zu treffen. Leider sind wir an der Abfahrt, die uns um Hamburg herumführen würde, bereits vorbei und beschließen, den direkten Weg des Navis einzuschlagen. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Die nächsten drei Stunden verbringen wir bei weit über 30 Grad im Stau, erst auf der Autobahn, dann am direkten Stadtrand der Hansestadt. Oje, wären wir bloß wieder zurückgefahren.

Als wir Fred endlich erreichen, sind wir erleichtert über ein paar Getränke und eine kurze Verschnaufpause. Fred führt uns kurzerhand die Harley seines Bruders vor und spricht bereits von Plänen, ein bayrisches Motorrad wieder in seinen Besitz gelangen zu lassen.

Scooter auf seinem Service-nardo Roller

Scooter auf seinem Service-nardo Roller

Gegen Nachmittag beherzigen wir Freds Tipps zur staufreien Weiterfahrt. Da Basti nun wirklich gen Heimat und der anstehenden Geburtstagsfeier drängt, rasen wir über die Autobahn. Leider verpassen wir dadurch den Checkpoint mit meinem Vater und verlieren uns letztlich sogar noch kurz hinter Hannover.

Die letzten Kilometer in der Eskorte

Die letzten Kilometer in der Eskorte

Als ich dachte, meinen Mitstreiter eingeholt zu haben, überholt mich stattdessen, frecherweise, ein Rollerfahrer bei roter Ampel. Wenige Meter später entdecke ich Jasper, unseren Chefmechaniker, unter dem Helm. Wir steuern die nächste Haltemöglichkeit an, freuen uns über diesen glücklichen Zufall und warten auf den zweiten Bären. Schnell sind erste Neuigkeiten ausgetauscht und als sich herausstellt, dass Basti bereits zu Hause ist, fahren wir die letzten Kilometer zusammen. Voller Freude über die tausende km langen, heil überstanden Etappen, hupe ich permanent und fahre Schlangenlinien.

Zwar ist es irgendwie paradox, dass wir uns in über drei Wochen praktisch nie und nun gerade hier verloren haben, doch war es mir an dieser Stelle eigentlich am liebsten, da wir den Weg durchaus beide kennen 🙂 . Das Abenteuer Nordkap ist zuende. Später werden wir uns noch einmal treffen und den Grill mit reichlich Bier umtanzen. Die nächsten Tage steht dann vor allem Wiedersehen mit allen und Auspacken an. Das treue Material hat es verdient, ein wenig gepflegt und geputzt zu werden.

Was bleibt? Ich denke, dass es vor allem die schwierigen Momente sind, an die man in ein paar Jahren noch immer denkt und die die einfachen Dinge noch schöner scheinen lassen. Was für ein majestätisches Gefühl, als ich die Weltkugel erklommen hatte und wusste, dass wir das Härteste überstanden hatten. Ich denke, dass wir fast schon naiv mit einem viel zu idyllischen Fantasiebild von Norwegen hier in Bremen, vor über drei Wochen, in der Hegelstraße gestartet sind. Feinste Sonne den ganzen Tag, einsame, wunderschöne Natur und ein paar Stunden Motorradfahren, um dann nachher am Fluss wildzucampen. Doch Norwegen hat uns vom ersten Tag an genau gezeigt, wo es langgeht. Dabei hat es mir geholfen, die Situation so hinzunehmen wie sie ist und sie voll und ganz zu akzeptieren. Zu akzeptieren, dass die Tour das Kommando hat und nicht wir. Immer öfter ließ ich mich zurückfallen und fuhr langsam, um die Situation einzuatmen. Die Straße, die Gerüche, die einzigartige Landschaft voller Fjorde, Wasserfälle und endlose Wälder. Schon nach einer Woche konnte ich es sogar genießen, wenn wir bei strömendem Regen über die leeren Landstraßen gefahren sind. Es gehört alles dazu und ich denke auch, dass jede Reise schwierig wird, wenn man das Gesichtsfeld auf die zwei Meter vor seinem Bike beschränkt.

Danke an meinen besten Freund, der sicher selbst viele Dinge erfahren und getan hat, die er sich selbst nie zugetraut hätte und auch mich drei Wochen lang ausgehalten hat.

Gerade sitze ich draußen bei schönstem Wetter und lasse das Zelt trocknen. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich mal wieder losgeht…

End

 

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18.7.2013: Oslo – Kiel ( 6258 km m.d.M. )

2013-07-18 17.17.50

Die Mall in der Mitte des Schiffs

Die Mall in der Mitte des Schiffs

Ganz gemählich kriechen wir aus den Zelten und bauen zum letzten Mal ab. Das selbe Spiel wie seit drei Wochen: Zelt schütteln, Gepäck raus, Plane runter und zum Trocknen auslegen, Kabine ausschütteln, Heringe raus, Footprint zusammenlegen….

Der Kaffee schmeckt und pünktlich um 10:30 Uhr lassen wir die BMWs gen Hafen gallopieren. Dort steht sie schon, die Colorline Fantasy. Kurz einen Schnack mit einer anderen, wartenden Bikergruppe und ab in den Verladeraum.

 

Casino

Casino

Als wir aus dem Fahrstuhl auf das Hauptdeck treten, werden die Augen groß. Wir hatten mit einer spartanischen Kabine inmitten einer funktionalen Autofähre gerechnet, ähnlich der Fähren, mit denen wir unzählige Male zwischen Fjords gewechselt haben oder von Hirtshals nach Kristiansand übergesetzt sind. Stattdessen bietet sich uns eine Entertainment-Urlaubshalle, die eher an die Ernst-August-Gallerie als an eine Fähre erinnern lässt. Casino, Restaurants, Einkaufsläden und sogar eine Musicalbühne samt Theater münden an die lange Gasse. Unter uns dasselbe noch einmal, über uns muten scheinbar kullissenartige Häuserfronten mit Markisenfenstern an. Wenig später betreten wir unsere Kabine und bemerken, dass eins dieser Fenster „unseres“ ist. Ein spartanisches Doppelbett, ein Sofa direkt vor dem Fenster mit Blick auf den Boulevard und ein erstaunlich großes Bad heißen uns auf der Fantasy willkommen. Herjee – eine richtige Kreuzfahrt wird das. Schön eigentlich, nach drei Wochen im Zelt und veranzten Hütten. Wir Checken das Sonnendeck und winken Oslo noch einmal. Ein paar Möwen begleiten uns noch kilometerweit und attackieren so manchen Passagier, der sich mit Hotdogs ausgestattet hat.

Arrogante Schnösel auf der Kreuzfahrt

Arrogante Schnösel auf der Kreuzfahrt

Nach wenigen Seemeilen öffnet der Dutyfree Shop. Das ist unser Signal, denn hier gibt es Getränke für einen Bruchteil von Norwegens Preisen. zwei Stunden später sitzen wir mit Bier und Pizza vom Italiener auf unserem Sofa, hören Musik und betrachten das muntere Teiben in der Mall. Was für einen Abschluss und gefühlter Luxus. Der Tag geht schnell vorbei. Auf speziellen Fernsehkanälen kann man Live-Kameraaufnahmen von verschiedenen Orten auf dem Schiff sehen. Wer braucht da eine Außenkabine??

Morgen schon werden wir deutschen Boden unter den Füßen haben. Ganz im Schlaf legen wir die 1000 Km zurück.

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17.7.2013 Oslo ( 6258 km m.d.M. )

Oslo

Oslo

Die Oper am Hafen

Die Oper am Hafen

Die Festung im Hafen

Die Festung im Hafen

Es ist 17:04 Uhr. Seit über einer Dreiviertelstunde versuchen wir die Linie 32 zu finden, die uns zurück nach Bogstat bringt. Der Tag in Oslo war herrlich. Sagenhafte 30 Grad im Schatten begleiteten uns durch die Einkaufsstraßen, um den Palast, neben dem Schloss und quer durch den Hafen. Die fast 2 Millionen umfassende Hauptstadt Norwegens schafft es, mich mit ihrer symbiotisch wirkenden Kombination von alten und neuen Gebäuden in den Bann zu ziehen. Urban, maritim und voller Flair flanieren schier hunderte Menschen durch die Gassen und über zahlreiches Kopfsteinpflasterstraßen. Nachdem wir per Pedes einen großen Teil der Stadt erkundet haben, nehmen wir ein Wassertaxi, das uns auf eine Halbinsel bringt. Hier schaue ich mir soweit möglich ein Vikingermuseum an. Fasziniert begutachte ich die Schiffe der alten Nordmänner und werfe einen Blick auf Infotafeln und Schriften, die dort im Eingangsbereich ausgestellt sind, während Basti draußen die Sonne genießt. Fast unglaublich, dass sich diese vollständig von uns differenzierte Kultur so weit entwickelt hat und sich eine komplett eigene Weltanschauung (Walhalla, Odin etc.) erschaffen hat. Zu Hause muss ich unbedingt noch mehr über dieses Volk herausfinden, das schon Jahrzehnte vor Columbus den amerikanischen Kontinent betreten hat. Ein wenig tut es mir gerade leid, dass wir das Vikingermuseum auf den Lofoten (eine Art Erlebnistour durch ein Vikingerdorf) nur im Vorbeifahren begutachten konnten.

Bären on tour

Bären on (sightseeing-)tour

Die Suche dauert an: Wir stehen an der Haltestelle, aber kein Bus fährt in unsere Richtung. Oje, wir marschieren am Stadtring entlang und suchen verzweifelt nach einer Beschilderung. Weder Kioskbesitzer noch andere Busfahrer können uns helfen, bis wir nach ewig langem Umherirren endlich die Abfahrtsstelle finden. Was für eine Odyssee. Gegen 18 Uhr landen wir mit Heiniken im Gepäck an einem See nahe unseres Campingplatzes.

Im Vikingerschiffmuseum

Im Vikingerschiffmuseum

Die Sonne brennt noch immer und wir genießen den Abend und den gelungenen Tag jenseits der Sitzbank. Wir stoßen mehrfach auf den letzten Tag an und können kaum fassen, dass uns Skandinavien mit solch einem Klima im Nacken gehen lässt. Schon morgen verlassen wir Norwegen. Schon morgen geht es nach Kiel. Die Tour fährt langsam aber sicher in den Ruhemodus.

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16.7.2013: Orsa – Oslo ( 6258 km m.d.M. )

Die letzte große Skandinavienetappe beginnt.

Die letzte große Skandinavienetappe beginnt.

Es ist nach 19 Uhr und das Schild, das ich durch meine Brille, die aufgrund unzähliger Insektenleichen kaum noch Sonnenlicht durchlässt, sehe, zeigt „Oslo 15 KM“ an. Daneben steht ein Pfeil, auf dem „Kristiansand“ steht. Der Ort, an dem wir hier in Norwegen gestartet sind und der den Tag markiert, als das Abenteuer richtig losging. Ein guter Zeitpunkt, ein Wenig Revue passieren zu lassen:

Schneller Kaffee an der Autobahn

Schneller Kaffee an der Autobahn

KTM dachte, wir schaffen es nicht. Doch wir haben es geschafft. Über sechstausend Kilometer tragen uns die Motorräder nun schon durch Skandinavien und bisher gab es keine (!!!) technischen Probleme (drei Mal auf den Alukoffer klopf!!). Wirklich zuverlässige Biester. Genau wie unsere Zelte, die wir (wohl für eine längere Zeit) gerade zum letzten Mal aufbauen. Unterschiedlich nehmen wir das drohende Ende der Tour wahr. Vanilla scheint sich tierisch auf Deutschland zu freuen und das Roadlife für eine gewisse Zeit hinter sich zu lassen. Meine Gefühle sind da wesentlich gemischter. Sicher vermisse ich meine Leute und Eine ganz besonders, doch wäre es mir am liebsten, das hier würde noch lange weitergehen und alle meine Lieben würden einfach in Oslo morgen auf uns warten. Zu sehr gewöhnt habe ich mich an die ständige Veränderung, das Erleben der Kilometer und vor allem an den Rausch des Vorankommens ohne Stillzustehen. Sicher bin ich die treibende Kraft hinter Off-Days, Wanderungen, Erkundungen und Kultur, doch könnte ich dennoch jeden Morgen die erste Stunde ununterbrochen durchs Visier grinsen, wenn wir zurück auf der Straße sind.

goodbye sweden - hello (again) norway

goodbye sweden – hello (again) norway

Der (vorerst) letzte Zeltaufbau

Der (vorerst) letzte Zeltaufbau

Das alles ist nun vorbei. Morgen schauen wir uns Oslo an, übermorgen geht es für 20 Stunden an Bord der Fähre und dann stehen die wirklich allerletzten guten 300 km von Kiel nach Hause an. Kopf hoch, denke ich mir und versuche die Freude auf Zuhause einfach überwiegen zu lassen und die letzten Tage in vollen Zügen einzuatmen.

Unter mir bzw. unter unserem Tisch, der aus einer Aluplatte und zwei Motorradkoffern besteht, liegen sechs winkende Würste aus Schweden, sowie ein Grill und Kartoffelsalat. Zur Krönung gibt es sogar Importbier aus den Niederlanden. Das rettet wohl den Abend. Der Tag auf der Piste war heute nochmal recht anstrengend und wir haben beide GS ordentlich Kilometer fressen lassen. Ein Hoch auf die Bikes, ein Hoch auf uns, die wir nun seit über 20 Tagen fast ununterbrochen zusammen sind und uns immer noch verstehen. Ich bin gespannt auf Norwegens Hauptstadt.

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