Nachdem wir mehrere Rückmeldungen zu unserer Idee, in eigener Regie eine neue Bo…

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Nachdem wir mehrere Rückmeldungen zu unserer Idee, in eigener Regie eine neue Boxer Enduro auf die Beine zu stellen, bekommen haben, haben wir uns entschieden, der Sache etwas genauer nachzugehen.

Heute startet unsere neue Miniserie: getting the dreambike. Wir sind gespannt, was eure Gedanken zum Projekt sind…Auf der Suche nach dem Traumbike: Die neue Serie von Bears on Tour. Motorräder werden immer größer, schwerer und mehr und mehr mit High Tech bestückt. Die le…

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Tende [2991 km mit dem Motorrad] Für die Fahrt nach Ligurien entscheiden wir un…

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Tende [2991 km mit dem Motorrad]

Für die Fahrt nach Ligurien entscheiden wir uns für die lange Schleife über Südfrankreich mit einem ganz besonderen Erlebnis. Nachdem wir Tage zuvor die höchste (offroad) anzufahrende Stelle erklommen haben, passen wir heute den Col de la Bonette – seinerseits höchste befahrbare Straße Europas und, meiner Meinung nach, einer der wunderschönsten Pässe. Die bis zu 2715 Meter hohe Gebirgsstraße durch die Seealpen vereint grandiose Aussichten mit anspruchsvollen Kurvenketten und ist auch bei Radsportlern sehr beliebt. Unzählige Radrennamateure begegnen uns, werden überholt oder passiert. Kurz vor dem Gipfel öffnet sich der Berg. Zumindest sieht es so aus, denn schmale Eingänge, nur auf den zweiten Blick von Menschen gemacht, ragen in das Massiv. Kugo hat einen besonders ergiebigen schon einmal besucht und wir entschließen kurzerhand, ausgerüstet mit Lampen, in das Dunkle zu steigen.
Zunächst bahnen wir uns einen Weg über das Eis im Eingang und erreichen dann schnell eine Abzweigung. Wirklich kein Lichtstrahl dringt durch die langen Tunnel. Es ist ein altes, unfassbar großes und verzweigtes System aus Gängen, die früher Soldaten beherbergt haben. Mit der Hoffnung, hier jemals wieder lebend herauszufinden, steigen wir Treppen hinauf und hinab, durchwandern ehemalige Latrinenräume oder Lagerstätten, bis wir schließlich in einem der hiesigen Geschütztürme landen. Wenig Licht dringt durch die winzigen Luken. Ein Besuch, der Eindruck hinterlässt. Wohl aber auch froh, an der kühlen, frischen Luft zu sein, setzen wir unseren Weg fort. Die nächsten Stunden sollen nun anstrengend werden, führen aber entlang wunderschöner bewachsener Hügel und seltsam fiktiv anmutender Städte, wie Bienenstöcke, scheinbar direkt in den Berg gebaut. Willkommen in Ligurien.
Unsere Homebase für die nächsten Tage trägt den Namen Tende und ist genau so eine „Bienenstadt“. Am Ufer eines kleinen Flusses richten wir uns auf einem äußerst spartanischen Campingplatz ein, besorgen schnell Proviant für den nächsten Tag und studieren Karten, um den besten Weg über die legendäre ligurische Grenzkammstraße (LGKS) zu finden. An diesem Abend lernen wir auch zwei nette Jungs aus NRW kennen, die in die Gegend kamen, um Steine mit ihren Stollenreifen zu malträtieren. Allerdings waren beide partiell einfach vom Pech verfolgt; Eine Maschine machte partout so viele Probleme, dass selbst zwei Werkstätten nicht aushelfen konnten und am Ende nur der Mietwagen vom ADAC die letzte Option blieb.
In den frühen Morgenstunden starten wir die Zylinder. Es geht los. Endlich auf den Berg, endlich die Ligurische. Der Aufweg findet sich recht schwierig, zumindest der, den wir abseits des Tourismus fahren wollen. Am Ende landen wir doch wieder dort, wo die vielen Jeeps und Enduros parken. Mitten durch das Fort und am zum ersten Waypoint. Bevor der Staub rechts und links des Bikes fliegt, muss bezahlt werden. Mit gültigem Ticket geht es dann voran, entlang des Abgrunds über sich waagemutig schlängelnde Schotter- und Gesteinwege und durch teils enge Passagen. Ein erstes großes Highlight zeigt sich nach etwa 40 Minuten: Eine wackelige, schmale Straße in schwindeliger Höhe mit rechts und links – NICHTS. Da heißt es Zähne zusammen und an das Zitat meines alten Freundes Ralf denken: „Das Motorrad weiß nicht, dass es dort runtergeht. Das fährt so wie immer.“ 😉
Die Fahrt erstreckt sich immer länger. Gegen 17 Uhr sind wir immer noch unterwegs – längst haben wir die Touristenroute hinter uns gelassen und uns nach allen Regeln der Kunst herrlich im Gebirge verfahren. Mehrere Stürze und Sackkassen führen dazu, dass wir irgendwann einfach aus Verzweiflung den nächstbesten Weg nach unten nehmen, wohlwissend, dass es die italienische und damit falsche Seite des Berges ist. Wenige Kilometer Luftlinie sorgen hier schnell für einen Umweg von über 100 Km auf Serpentinenstrecken uns kosten uns weitere Stunden. Völlig erschöpft landen wir bei Sonnenuntergang im Camp.
An dieser Stelle möchte ich gerne einmal eine Lanze für die LGKS brechen. Ich habe nach viel Recherche wirklich gedacht, dass die ganze Sache vielleicht etwas zu sehr hehypt wird. Dem ist aber nicht so – die Grenzkammstraße ist wirklich ein Highlight und bietet mit ihren unzähligen Variationen und Möglichkeiten alle Optionen und viele verschiedene Anspruchniveaus. Ich werde wieder hier hinfahren. Schon bald.

#coldelabonette #LGKS #ligurischegrenzkammstrasse







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Niedereschach: 400 Arbeitsplätze bedroht: Touratech in Niedereschach meldet Insolvenz an | SÜDKURIER Online

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TT meldet Insolvenz an.
Vor zwei Tagen ging eine recht überraschende Nachricht durch die „Abenteuer-Motorrad-Szene“: Einer der ganz großen unter den Zubehörherstellern hat Insolvenz angemeldet: Touratech. An uns kann es sicher nicht gelegen haben 😉 – aber Spaß beiseite; Kaum ein Unternehmen lebt ihre Produkte selbst so wie TT. Sicher kann man sich über Preise streiten oder Dinge mit Blick auf ihre Notwendigkeit in Frage stellen – aber Fakt ist, dass TT in den letzten Jahren viele, viele Leute inspiriert hat, wegzufahren. Gerade die Kleinserien und Aktionen (insbesondere das Travel-Event) sind es, die das Unternehmen aus Niedereschach von großen only-profit-Playern unterscheidet.
Wir hoffen wirklich, dass Herbert und sein Team es schaffen, den Laden neu aufzustellen und bleiben bis dahin treu.
#touratech

Niedereschach: 400 Arbeitsplätze bedroht: Touratech in Niedereschach meldet Insolvenz an | SÜDKURIER Online

Der Hersteller von Motorrad-Zubehör hat einen entsprechenden Antrag gestellt. 400 Arbeitsplätze sind bedroht.

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BEARcast #5 | BEARcast

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Schlag auf Schlag geht´s weiter bei den BOT: Hier ist unser neuer BEARcast direkt aus der Bärenzentrale in eure Headphones. Dieses Mal geht es in Überlänge um die Themen:

– Markenware VS. No-Name
– Wie weit muss ich eigentlich für ein Abenteuer fahren?

Bleibt SauBär!😚

BEARcast #5 | BEARcast

BEARcast #5 Touratech, Enduristan, BMW und und und…. braucht man eigentlich diesen unglaublich teuren Kram? Genauso beschäftigt uns die ewige Diskussion um das „wahre Abenteuer“ dort draußen. In diesem Bearcast geht es um die Themen „Markenware VS. No-Name“ und die wirklich spannende Frage: Wie we…

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[EN] The Cocktolus is back with its second song. „The Purpose of this Sand“ is a…

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[EN] The Cocktolus is back with its second song. „The Purpose of this Sand“ is a song about the hardships on tour, the freedom you feel on your bike, far away from civilization and the challenges you have to face alone.
„The Purpose of this Sand“ is the officially Title Theme of our new movie coming this autum.

Once again, this project was completed in very less Time, in 2017. We would like to thank all the participants, especially Pulverfuzz Records, with whom we have implemented the complete recordings.

And now there is something for your ears !!
feel bearhugged!!

///

[DE] The Cocktolus, die Hausband von bears on tour, ist zurück mit seinem zweiten Song. „The Purpose of this Sand“ ist ein Lied über die Strapazen auf Tour, die Freiheit, die man auf seinem Bike fern der Zivilisation fühlt und der Herausforderung, sich seinen Aufgaben allein stellen zu müssen.

Der Song ist außerdem im gleichen Zuge das Titellied unseres neuen Films über unsere Abenteuer in Kaschubien im letzten Jahr.

Erneut in Rekordzeit wurde dieses Projekt im Jahre 2017 realisiert. Unser Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Pulverfuzz Records, mit deren Hilfe wir die kompletten Aufnahmen umgesetzt haben.

Und jetzt gibt es was auf die Ohren!!
Bleibt sauBär!!

[EN] The Cocktolus is back with its second song. „The Purpose of this Sand“ is a song about the hardships on tour, the freedom you feel on your bike, far awa…

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Larche (2142 km m.d.M.) Es ist Transit-Tag und wir machen uns in den Vormittagss…

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Larche (2142 km m.d.M.)
Es ist Transit-Tag und wir machen uns in den Vormittagsstunden auf in Richtung Risoul, von wo aus wir den Papillon unter die Stollen nehmen wollen. Schon auf dem Pass des Finestre beginnen sich die Straßenränder mehr und mehr mit Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten zu säumen. Es ist Tour de France. Und die Tour ist den French tatsächlich heilig und ein riesiger PR-Kult. Wir fahren viele Kilometer, genau dort, wo einen Tag später die Radrennprofis den Asphalt für sich beanspruchen. Was für ein interessanter Anblick, erinnert sehr an Rockfestivals, nur in 1000 – 2000 Metern Höhe. Kurz bevor wir einen Zeltplatz erreichen, geht der Himmel auf. Es regnet arg und wir müssen beschließen, weiter zu fahren. Wunderbare Waldstrecken und Canyons dekorieren die legendäre „Tour des Alpes“, eine bildschöne Straße und gleichzeitig ein Gemälde hinter jeder Kurve. Das Navi und Google kennen einen Platz für unsere Zelte, doch liegt dieser schon fast in Cuneo, eine viel zu lange Etappe für uns zwei. Wie durch ein Wunder taucht am Fahrbahnrand plötzlich das Schild zum Murmeltier-Platz nahe dem Dorf Larche auf: ein versteckter Nadelholzcampground mitten im Nirgendwo. Über 20 km zum nächsten winzigen Laden, mehr als doppelt so viel in die andere Richtung zur nächsten Tankstelle. Wir überlegen nicht lange und biegen ab. Diese spartanische Übernachtungsgelegenheit sollte nun für die Nacht reichen. Tatsächlich wurden sogar drei Nächte daraus.
Den Anbruch des nächsten Tages hatten war präzise geplant. Nur ein kleines Zeitfenster aufgrund der vielen Tour-Sperrungen ließ Raum für die nötige Tankorgie und das Hindurchschlüpfen zum Einstieg der Offroad-Route. Doch dass man auf einer Tour nicht das Lenkrad in der Hand hält, sondern eine Tour nach einiger Zeit immer beginnt, ein Eigenleben zu entwickeln zeigt sich bereits kurz darauf. Es ergießt sich in Massen aus den Wolken. Keine Chance und Muße, sich auf die Enduro zu schwingen. Es heißt abwarten. Als der Regen um 10:30 Uhr endlich weniger wird, sind wir bereits eingekesselt. Auch eine Unterhaltung mit der Gendarmerie bringt nicht, obwohl uns am Rande der Rennstrecke nur 30 Meter Luftlinie vom Einstieg trennen. Eine Stunde später sitzen wir draußen vor einem Café mit einem Capuccino. Wie in Zeitlupe sehe ich dabei zu, wie ein Italiener beim rückwärts Ausparken meine geliebte Reisegefährtin aus der Bildfläche fegt. Das habe ich heute noch gebraucht – als wäre es so schwierig, die riesige Kuh zu übersehen. Zumindest fährt sie danach noch.
Einen Tag darauf haben wir mehrere Offroad-Routen im Kopf, entscheiden uns zu Beginn aber für die unbekannte, die keiner Literatur entspringt. Vom Zelt aus kann man ein Fort hoch oben auf dem Gipfel eines Bergs sehen. Hier kann man laut Google-Maps auch irgendwie hinkommen … also los! Nach ein paar falschen Abbiegungen und Irrfahrten durch wiesen und Schotterwege scheinen wir auf dem richtigen Weg zu sein.Zu Beginn begegnen uns noch Wanderer – die dann aber immer weniger werden. Wir fahren über fantastisch-irreal wirkende Grasflächen, gerahmt von einem überwältigenden Seealpenpanorama. Sackkasse. Zurück. Dann einen Weg hinauf, der kaum „bewanderbar“, geschweige denn befahrbar scheint. Es wird immer steiniger, anstrengender, enger und vor allem höher. In einigen Serpentinen muss ich die große Maschine mehrfach rangieren, weil ich kaum um die Kurve komme und ehrlich gesagt auch, weil mir der steile Abhang auf dem schmalen Grat zu schaffen macht. Es geht wieder etwas hinab in eine Talsenke, in der wir einen kleinen Fluß durchqueren, dann wieder arg hinauf. Inzwischen muss ich aufpassen, die großen Steine in der Spur zu umfahren, oft hilft nur ein beherzter Zug am Gas, damit das Motorrad nicht an Balance verliert. Die BMW steuert sich teilweise wie im Bällebad. Knapp vor dem Gipfel stehen die Ruinen einer alten Kaserne. Was sich hier wohl mal abgespielt hat? Überall spürt man noch die Einsamkeit. Einige Möbel stehen sogar noch in den Baracken. Als ich mich gerade darüber freue, dass mein GPS einen Weg auf der anderen Bergseite anzeigt, erreichen wir einen Pfad, der die Mission Fort-Eroberung in nur einem Moment ausknipst. Ganz vorsichtig kippe ich die GS auf den Seitenständer. Sie hat hier kaum Platz. Links die Bergwand, rechts der Abgrund. Es ist der Moment, in dem mir mein Bauch sagt, dass es hier nicht weitergeht. Dieser Pfad geht noch recht weit hinauf, ein Ende ist nicht zu sehen und ich weiß nicht, ob sich nicht auf einmal Stufen oder ähnliches, noch schwierigeres dahinter verbergen. Ich beschließe umzukehren und bin froh, dass Sebastian von sich aus den gleichen Gedanken hatte. Langsam und zu zweit manövrieren wir nach unten, bis eine Lücke im Fels ein Wenden zulässt. Der Rückweg ist sehr anstrengend und fordert Kraft. Mehr geht nicht an diesem Tag, als ein paar Lebensmittel einkaufen und den Abend im Zelt verbringen. Dennoch schön und einsam. Morgen fahren wir weiter – nach Ligurien.










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Gran Bosco (1902 km m.d.M.) Die ersten vier Tage campen wir auf einer Wiese, fla…

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Gran Bosco (1902 km m.d.M.)
Die ersten vier Tage campen wir auf einer Wiese, flankiert von hohem Massiv, das von Nadelholz bewaldet und von meist wattigen Wölkchen umringt wird. Hier stehen unsere Zelte, hier wachen unsere Verbrennungsesel die Nacht über und das Wichtigste: Von hier aus starten wir unsere Streifzüge durch steinigen Pisten der nördlichen Seealpen.
Ich bin zum ersten Mal in dieser Region und überwältigt von Schönheit und Vielfalt. Die erste Tour führt uns rauf zum Fort Pramant, an das ein längst gesperrter Tunnel grenzt, der früher als Versorgungstraße für Militär diente. Hinauf führen steinige und geröllige Wege, die große Kardan-Kuh zittert mehrfach über grobe Passagen, bleibt aber wie immer standfest. Der Tunnel selbst ist am Eingang mit dicken Steinen versperrt, die, zumindest für den dicken Boxer, keinen Durchgang erlauben. Auch eine Schanze, die wir aus Felsplatten bauen, reicht nicht aus, um hindurch zu gelangen. Kurz bevor wir aufgeben, erreichen uns ein knappes Dutzend Franzosen, die rohen Mutes mit anfassen und die behäbige Kuh über und durch die Enge buchsieren. Im Tunnel ist es dunkel – stockdunkel. Und zu Stalaktiten gesellt sich an der tiefsten Stelle des Lochs ein Wasserbecken … zwar nicht meine erste Durchfahrt, aber in völliger Dunkelheit eine durchaus interessante Erfahrung. Der restliche Weg bis an den Gipfel zum Fort Jafferau, über den Kamm und entlang einer, zurzeit trockenen, Skipiste ist technisch anspruchsvoll. Erschöpft erreichen wir den örtlichen Supermarkt und rüsten uns für den abendlichen Grill am Zelt aus.
Die zweite Tour peilt das Refugio Rey an. Der Einstieg ist zunächst gut versteckt und wird von „No Offroad“ Grafitis dekoriert. Während der enorm steilen Anstiege und immer unfahrbarerem Weg passiert das Unvermeidbare: Die große bayjuwarische Kuh legt sich sclafen und das noch dazu an einer unsagbar gemeinen Position. Nur mit Hilfe gelingt es mir, den Packesel wieder aufzustellen und irgendwie auf das nächste Plateau zu bringen. Das Refugio selbst bleibt unspektakulär, die Fahrt hinunter hingegen verlangt einiges an Technik von mir ab. Zurück auf dem Campingplatz haben wir einen neuen Nachbarn gefunden. Hermann, der uns ein paar Stunden vorher nahe eines Supermarktes angesprochen hat, zeltet nun auf der sonst äußerst leeren Wiese und will am folgenden Tag mit auf den Sommelier, den höchsten, anfahrbaren Punkt der Alpen. Im Tal schlängelt sich, nachdem der Teer den Staffelstab an den Schotter abgegeben hat, eine kleine Route an einem Fluss entlang. Gemächlich und teils mit Sand bedeckt, schaufeln wir die Stollenräder gen Höhe auf das erste große freie Feld. Atemberaubend erblickt man von hier Wasserfälle und Felsmassive entlang grüner und schneebedeckter Gipfel. Was für ein Panorama. Allein hierfür hätte sich die Tagestour gelohnt. Doch es geht weiter und immer höher. Auch ohne die vielen Land Rover und 4×4 Vans wäre die Piste eng und spannend zu bewältigen. So ist volle Konzentration gefragt. Sicherheitszäune oder Planen sind hier lange zu suchen. Es geht fortan durch steinige Strecken und Bäche, bis der endgültig steilste Teil beginnt. Große Steine, tiefe Löcher und ein enger Weg buchstabieren das Wort Abenteuer in einzelnen Großbuchstaben. Oben angekommen ist es heiß und kalt. Ein kleiner See, umringt von Schnee und Eis, steht im krassen Kontrast zu den heißen und UV-lastigen Strahlen von oben. Ein irrealer Platz. Großartig hier zu sein. Mit dem Motorrad.
Die letzte Tagesetappe, ausgehend vom Gran Bosco, führt zu einem großen Stausee. Ausgangspunkt ist eine kaum sichtbare Abzweigung nahe der Stadt mit dem Namen Moncenisio. Nach 20 Km erfolgt ein schöner Einstieg in den Track, durch den Wald, im Schatten und auf gut befahrbarem Waldboden. Auf Höhe angelangt, führt nun ein recht anstrengend befahrbarer Steinweg entlang anmutiger Bergwelten und kleiner Seen, sowie steilen Abhängen. Wow. Der bisher schönste Pfad, auf dem wir die Verbrennungsräder ausfahren. An einigen Stellen wird es knifflig, z.B. als wir zwei Reisende in einem Allrad-Kastenwagen passieren oder als ein Kleinwagen-großer Stein den Pfad blockiert. Es geht ans Eingemachte und die Ferderbeine des Boxers schmerzen wie schon lang nicht mehr. Aber es gelingt und wir erreichen die Staumauer. Der Weg zurück führt über mehr als 1000 Höhenmeter und schlängelt sich durch lüsternde S-Kurven. Morgen verlassen wir Salbertrand. Morgen warten neue Abenteuer. Woanders.












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