Tag 1: Sülbeck,GER – Mirsk,PL (551 km mit dem Motorrad)

Bears go East

Bears go East

Unfassbar schön, eine Tour bei strahlendem Sonnenschein zu starten. Und wie witzig, von Matze in Meinefeld noch live einen ansehnlichen Regentanz kredenzt zu bekommen. Zwei Stunden später streifen wir die Regenkombis über und beeilen uns, wieder auf die Bikes zu kommen.

Kurze Pause auf der traditionellen Erstetag-Monsteretappe

Kurze Pause auf der traditionellen Erstetag-Monsteretappe

Ich hasse Autobahnetappen – und Regen macht sie nun nicht unbedingt besser. Aber es hilft ja nichts; die erste Etappe durch Deutschland ist ja traditionell eine „Augen zu und durch“-Nummer – und es geht durch und durch. Gegen Nachmittag lässt sich Mutter Feuerball dann wieder blicken und während die polnische Grenze ins Sichtfeld gerät, peitschen die Kilometer unter den Pneus hindurch.

Vanilla macht die Würstchen klar

Vanilla macht die Würstchen klar

Seit Dänemark 2013 habe ich ja eine panische Angst vor platzenden LKWreifen, weswegen ich jeden schlingernden Lastkraftwagen möglichst schnell passiere und den Boxer unter der Last von Packrollen, Taschen und Koffern gehörig aufstöhnen lasse.

Polen - eigentlich direkt nebenan - und doch irgend wie ganz anders

Polen – eigentlich direkt nebenan – und doch irgend wie ganz anders

Endlich, knapp hinter der Grenze, verlassen wir den Highway No. 4 und befahren zum ersten Mal polnische Erde. Und – es überrascht mich tatsächlich – es sieht gar nicht mehr nach Deutschland aus. Menschenleere Dörfer und Waldstraßen geben einen Teaser auf kommende Landschaften weiter südöstlich. Mehrfach weiß selbst das Navigationsgerät nicht mehr so recht, wo wie die Zielstraße ihr Ziel hat. Schließlich schlagen wir sichtlich erschöpft im Trockenen unsere Nachthäuser auf. Glücklich – erschöpft – müde – hungrig. Die Bären sind wieder auf Tour.. „(…) gibt es da vorne eigentlich auch Dosenbier?!“

 

Das Camp am ersten Tag der Tour

Das Camp am ersten Tag der Tour

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